Bordell und Feldbordell in Afrika

Everyday Life in Desert

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Bordell und Feldbordell in Afrika

Beitragvon Kuno » 22/12/2005, 15:12

I found this picture in an italian book - it is the first time I read something about such "installations" during the desert campaign. Can anybody provide further information on this?
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Beitragvon Kuno » 1/1/2006, 09:03

...also ganz unbekannt wird das Thema doch auch bei den Deutschen nicht gewesen sein --- sonst hätte man ja kaum kondome an die Truppe ausgegeben (Tropenverpackt!):
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Beitragvon Deichgraf » 17/1/2006, 08:44

In "Afrika-Zerstörer ZG 3" ist auf der Seite 47 in der Fußnote 53 zu lesen, daß am 23.07.1942 mir dem Dampfer "Citta die Savona" neben 600 t Munition, 170 t Benzin usw. auch "Damen für das Truppenbordell Tobruk" aus der Sudabucht (Kreta) in Richtung Tobruk aufbrachen, wo sie am 24.07.1942 mittags ankamen.
Deichgraf
 

Beitragvon slowik » 8/10/2006, 18:52

"Der Soldat in Lybien" des OKH (Februar 1941) gibt bekannt :) :
II.c) Geschlechtskrankheiten:
Frauen die sich anbieten, sind meist geschlechtskrank. Nur das von der Truppenführung freigegebene Bordell darft du besuchen. Benutze stets ein Kondom (Gummischutz) und lasse dich nach dem Geschlechtsverkehr sanieren.


Sanieren? :)

Wie das Bordello Militare war auch natürlich der Wehrmacht ein Bordell (wieweit es Feldbordelle gab weiß ich nicht) nicht fremd.
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Beitragvon hille76 » 8/10/2006, 19:25

@ Kuno
Von welchem Buch hast du diese Aufnahme?
Diese kommt mir ziemlich bekannt vor.

Man hört öfters, dass hauptsächlich die ital. Offiziere gut versorgt von solchen Damen wurden.
hille76
 

Beitragvon DAKKER » 9/10/2006, 06:59

von der Truppenführung freigegebene Bordell


Nach ausgiebigen Tests oder was?
DAKKER
 

Beitragvon slowik » 10/10/2006, 22:29

Nach ausgiebigen Tests oder was?

Keine Ahnung. Wahrscheinlich schon - Stabsarbeit kann sehr sehr anstrengend sein :)
slowik
 

Beitragvon Sandfloh » 7/12/2006, 00:12

It may have been at Derna or Tmimi when girls from Athens were flown in for a Stuka unit during regular Ju52-supplying flights. Info by my father, a Stuka veteran in Africa 1941-43.
Na dann, "freie Jagd"! :-)
Sandfloh
 

Beitragvon Kuestenjaeger » 17/1/2008, 02:01

Zwar kein Feldbodell,aber da lohnt es sich wohl nicht unbedingt,ein neues Thema zu eröffnen,würde ich mal meinen.
................

Dieser Stadtkommandant ist aber garnicht nett zu den Soldaten,denn sogar Roberto singt "Ein bisschen Spaß muss sein",aber da lebte jener ja noch nicht.

Kuno,die Frage ist bestimmt unsinnig,aber was schätzt Du,ist das für eine Stadt?

Ob sich da auch die Offiziere dran hielten?

Ok,einige Kommentare kann ich mir schon wieder vorstellen.
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Beitragvon Kuno » 17/1/2008, 10:19

Appolonia. Ist aber mehr eine Vermutung denn tatsächliches Wissen.
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Beitragvon Kuestenjaeger » 17/1/2008, 11:56

Ist das ein Telegraphenmast oder war das mal ein Lichtmast?
Kuestenjaeger
 

Beitragvon mbberlin » 17/1/2008, 12:15

Sieht nach einem Telegrafenlichtmast aus.
mbberlin
 

Beitragvon Kuestenjaeger » 17/1/2008, 13:35

Was ist dann eigentlich das für eine Schiebe vorne am Gestänge?
Scheint so ein Kombimast zu sein.
Kuestenjaeger
 

Beitragvon mbberlin » 17/1/2008, 13:40

M.E. eine Leuchte, scheinbar ohne Lampe?
mbberlin
 

Re: Bordell und Feldbordell in Afrika

Beitragvon landser162 » 1/7/2020, 03:31

Hallo leute :D; mehr.........................................

Wehrmachts-Bordelle.

Zur Aufrechterhaltung von Kampfesmut und Wehrkraft hatte die Wehrmacht auch in Afrika dafür gesorgt, dass Wehrmachts-Bordelle eingerichtet worden waren. Damit sollte auch möglicher sexueller Frust verhindert bzw. abgebaut werden. Selbst in Afrika ließ die vorsorgliche Wehrmacht ihre Soldaten nicht verkommen, jedenfalls nicht in punkto Sex. Die Betreuung der Wehrmacht kannte wirklich keine Grenzen und machte vor nichts halt. Die Benutzung dieser Etablissements war aber auch den italienischen Waffenbrüdern gestattet. Die "Damen" kamen ja auch aus dem Land unseres Verbündeten. Das "vorgeschobenste Bordell", also nicht weit von der Front entfernt, ist sicherlich das in Marsa Matruk gewesen. Aber auch in der Etappe wie z. B. in Tobruk gab es diese löbliche Einrichtung, von der allerseits gerne und viel Gebrauch gemacht wurde, auch wenn es bei den Damen Personalmangel gab und es dann schon mal zum Schlangestehen kam.

Quelle: https://www.dhm.de/lemo/zeitzeugen/wern ... frika-1942
https://www.ebay.de/itm/Afrika-DAK-nack ... 0752.m1982

Grüße. Raúl M 8).
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Frau mit Soldaten.......................................
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landser162
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