Thru the Cirenaica - Apr 1941

German Army

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Re: Thru the Cirenaica - Apr 1941

Beitragvon landser162 » 5/1/2017, 15:16

Yes, could be. Cheers. Raúl M 8).
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Re: Thru the Cirenaica - Apr 1941

Beitragvon Dobel » 6/1/2017, 17:18

Hello,

the SdKfz 10/4 shown in image076 is definitely not from FlaReg 33 as its license plate shows WH-... .
As both photographs offered by EBAY came from an album, whose original owner was with 3.Kp. LN-Abt. Afrika and was timely deployed to 21.PD for liaison reasons, the SdKfz should really belong to FlaBtl 606.

By the way, both photographs are now my property!

Best regards
Axel
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Re: Thru the Cirenaica - Apr 1941

Beitragvon AndreasB » 6/1/2017, 17:55

Hallo Axel

Hat der Bilder aus dem Zeitraum der Winterschlacht 41/42?

Alles Gute

Andreas
http://crusaderproject.wordpress.com - A book project about Operation CRUSADER, die Winterschlacht in Nordafrika 1941/42
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Re: Thru the Cirenaica - Apr 1941

Beitragvon landser162 » 6/1/2017, 20:53

Hello Axel :); thanks for shedding light on this. Cheers. Raúl M 8).
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Re: Thru the Cirenaica - Apr 1941

Beitragvon Dobel » 6/1/2017, 21:46

Hallo Andreas,

die vielen Fotos aus diesem Album wurden fast vollständig im September 2016 verkauft. Die Information über die Einheit habe ich damals beim Verkäufer angefragt.
Ob irgendwelche Datumsangaben im Album vermerkt waren, kann ich nicht sagen. Die Fotos hatten teilweise Beschriftungen mit Ort und/oder Datum. Die hier eingestellten Fotos haben eine Datumsangabe: Auf image078 steht "Dezember 1941", auf image076 steht "Februar 42".
Zwei weitere Fotos mit Flugzeugen, die ich erwerben konnte, haben die Datumsangaben "Nov. 41" bzw. "Januar 1942".

Grüße
Axel
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Re: Thru the Cirenaica - Apr 1941

Beitragvon AndreasB » 7/1/2017, 10:03

Danke Axel!

Also alles aus der Zeit CRUSADER.

Alles Gute

Andreas
http://crusaderproject.wordpress.com - A book project about Operation CRUSADER, die Winterschlacht in Nordafrika 1941/42
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Re: Thru the Cirenaica - Apr 1941

Beitragvon landser162 » 9/6/2019, 20:22

Hallo leute :); mehr....................................

Rommels erste Afrikamonate.

Am 14. Februar 1941 fährt ein Truppentransporter am Wrack eines Lazarettschiffs vorbei in den Hafen von Tripolis. Rommels Soldaten drän­gen sich auf den Decks, um einen ersten flüchtigen Eindruck von Afrika zu erhaschen...Sie gehören zur Panzeraufklä­rungsabteilung 3 und zur Panzerjägerabteilung 39, der Vorhut von Rommels Streitmacht. Auf Befehl Rommels wird das Schiff ohne Rücksicht auf mögliche Luftangriffe noch in derselben Nacht bei Scheinwerferlicht entladen. 6000 Tonnen Kriegsmaterial werden in einer für diesen Hafen einmaligen Rekordleistung bis zum Morgen­grauen auf den Docks abgestellt: Lastwagen, Geschütze, Munition, gepanzerte Fahrzeuge, Zelte, Moskitonetze.

Am nächsten Morgen um 11 Uhr findet vor dem Regierungsgebäude eine Militärparade statt. Schneidig marschieren die deutschen Soldaten in ihren neuen Tropenuniformen und Helmen in der glühenden Sonne Afrikas unter den neugierigen Blicken von Italienern und Arabern an ihrem neuen Befehlshaber vorbei. Umgeben von imposanten italieni­schen Generalen nimmt Rommel in strammer Haltung und mit ernstem Gesicht die Parade ab.

Rommel hält eine kurze, forsche Ansprache, die deutsche und die italienische Nationalhymne werden gespielt, und dann fahren die Truppen direkt nach Osten. Dies war die erste einer ganzen Reihe solcher Paraden, denn von nun an kamen ständig neue Einheiten des Afrika-Korps in Tripolis an. Ihre Anzahl war gering, aber bald war es eine verschworene und schlagkräftige Elitetruppe, die Rommel so geschickt und unkonventionell führte, daß 18 Monate später Winston Churchill ausrufen sollte: »Rommel! Rommel! Rommel! -Ganz egal, wie, aber schlagt ihn!«

Der Wehrmachts-Chefadjutant Hitlers, Oberst Rudolf Schmundt wurde mit einem Bericht über Rommels Eindrücke nach Deutschland zurückgeschickt. »Tritt der Engländer sofort ohne Rücksicht auf Verluste zum entscheidenden Stoß auf Tripolis an«, schrieb Rommel, »so muß die Gesamtlage zweifellos als sehr ernst angesehen werden.« Zwei Tage später überreichte Schmundt Hitler den Bericht und schrieb anschließend an Rommel: »Am Sonntag (16. 2.1:941) traf ich auf dem Berghof ein, wo der Führer bereits auf Nachrichten fieberte! Ich habe nun alles in Ihrem Sinne berichtet, und der Führer war offensichtlich von der Initiative, mit der Herr General die Aufgabe angepackt haben, außerordentlich befriedigt. Er ist vollkommen auf den Kriegsschau­platz Libyen konzentriert und bangt nun erstmal um die nächsten 14 Tage.«

Quelle: http://www.nexusboard.net/adminthreads. ... did=296566

Grüße. Raúl M 8).
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Rommel in Tripolis (rechts stehend)...................................................
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Re: Thru the Cirenaica - Apr 1941

Beitragvon landser162 » 23/6/2019, 17:44

Hallo leute :); mehr....................................

Rommels erste Afrikamonate.

Hitler bewilligte nach Darstellung Schmundts sämtliche Forderun­gen Rommels. Er stimmte sofort der Entsendung von panzerbrechen­den Waffen und Minen sowie der Verschiffung der schlagkräftigen Faust der 5. Leichten Division, des Panzerregiments 5, nach Libyen zu und einige Wochen später sollte die 15. Panzerdivision folgen.

Wenige Tage danach wurde das Panzerregiment der 5. Leichten Division im Hafen von Tripolis entladen. Der Anblick der deutschen Panzer, die mit rasselnden Panzerketten durch die libysche Hauptstadt rollten, stieß zuerst auf erstarrtes Schweigen, doch dann wurden Ausrufe des Erstaunens und des Beifalls in der Menge laut. Die Panzerkolonnen schienen auch tatsächlich kein Ende zu nehmen, zum Teil allerdings deshalb, weil Rommel schlauerweise befohlen hatte, wie bei einer »Armee« auf der Bühne, mehrmals um den Häuserblock zu fahren, bevor die Panzer nach Osten rollten. »Wir müssen den Feind über unsere Stärke - oder Schwäche - täuschen«, erklärte er gegenüber den Offizieren des Panzerregiments, »bis die fünfte Leichte Division vollständig gelandet ist.«

Aber er hatte noch andere Tricks in Reserve. Um die feindliche Luftaufklärung zu täuschen, ließ er Hunderte von Panzerattrappen aus Holz und Pappe bauen. Einige waren unbeweglich, andere wurden auf Volkswagen montiert. Lastwagen und Kräder kurvten systematisch zwischen ihnen hin und her, und Kampfwagen durchfurchten den Wüstensand, um Panzerspuren für die Luftaufklärung des Gegners vorzutäuschen.

In einer SDR Sendung über Rommel, durft noch ein britischer Veteran behaupten, daß man sich durch keinen der Rommeltricks täuschen ließ, weder die Staubmacherei, noch die Attrappen.

Doch im Kriegstagebuch der 5. Leichten heißt es: »Abgehör­te feindliche Funksprüche melden: Mittelschwere Panzer gesichtet. Das beweist, daß unser Täuschungsmanöver geklappt hat.«

Quelle: http://www.nexusboard.net/adminthreads. ... did=296566 (off-line)

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Rommel auf der ersten Militärparade in Tripolis......................................
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Re: Thru the Cirenaica - Apr 1941

Beitragvon landser162 » 30/6/2019, 17:57

Hallo leute :); mehr....................................

Rommels erste Afrikamonate.

Anfang März 1941 waren Rommels Kenntnisse über die Engländer noch recht ungenau. Rommel berichtete über eine ziemlich rätselhafte Beobachtung im Hafen von Tobruk, der weit hinter den feindlichen Linien lag: »Hafen Tobruk sehr stark belegt mit Schiffen, und auch im Raum um Tobruk sind starke Ansammlungen von Truppen festge­stellt; ob es sich hierbei um Heranführung neuer Kräfte auf dem Seewege handelt oder Teile der bisher in der Cyrenaika kämpfenden Truppen zur Abfahrt bereitstehen und hier eingeschifft werden sollen, ist noch nicht klar zu erkennen.« Was Rommel nicht wußte: Die Engländer zogen ihre kampfkräftigsten Einheiten aus Libyen ab, um sie nach Griechenland zu schicken.

Daß also der Feind, den Sieg fast in der Tasche, aus Tripolitanien Truppen abziehen würde, war so unbegreiflich, daß Rommel nicht damit rechnete. Statt dessen beauftragte er General Johannes Streich - der eine Woche später angekommen war -, mit der Vorhut seiner 5. Leichten, das Gebiet entlang der Küste östlich von Sirte zu erkunden. Am 4. März erreichte Streich ohne Schwierigkeiten El-Mugtaa, ohne den Gegner auch nur gesehen zu haben. Hier liegt ein Salzsee, der sich von der Via Balbia bis weit ins Landesinnere erstreckt. Da er für Fahrzeuge praktisch unpassierbar ist, bot er eine Verteidigungsstel­lung, die Rommels strategische Lage erheblich verbesserte. Von neuem Mut erfüllt, schrieb er nach Hause: »Die Front ist jetzt 720 Kilometer ostwärts [...]. Meine Truppen kommen. Das Tempo ist das A und O.«

Aus den erhaltenen Dokumenten geht hervor, daß selbst Rommel von dem unbehinderten Vormarsch überrascht war. Am 5. März kündigte er bei einer Galavorstellung des Films Sieg im Westen in Tripolis seinen Zuhörern an, daß sie eines Tages einen Film mit dem Titel Sieg in Afrika sehen würden.

Als sich ein junger Oberleutnant, der gerade von den Engländern aus Eritrea vertrieben worden war, bei ihm als Ordonnanzoffizier meldete, prophezeite Rommel: »Wir werden bis zum Nil vorstoßen, machen dann eine Rechtswendung und gewinnen alles zurück!«

Das erste Angriffsziel Rommels war die Zurückgewinnung der Cyrenaika, das zweite Ziel der Nordteil Ägyptens und der Suezkanal. Der Suezkanal war aber 2300 Kilometer von Tripolis entfernt...

Quelle: http://www.nexusboard.net/adminthreads. ... did=296566 (off-line)

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Re: Thru the Cirenaica - Apr 1941

Beitragvon landser162 » 7/7/2019, 17:37

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Rommels erste Afrikamonate.

Rommels Streitmacht war er den Engländern zahlenmäßig weit unterlegen, verfügte nur über ein Panzerregiment, zwei Maschinen­gewehrbataillone, zwei Aufklärungsabteilungen, drei Batterien Artil­lerie und eine Flakabteilung.

Voller Zuver­sicht schickte Rommel seinen Eroberungsplan für die Cyrenaika und den ägyptischen Großraum nach Berlin. General Franz Halder, Chef des Generalstabs, empfahl Hitler dringend, Rommels Plänen nicht zuzustimmen.

Aus Äußerungen, die Halder im August 1945 in einem Kriegsgefangenenlager machte und die über ein verstecktes Mikrofon von den Engländern abgehört wurden, geht deutlich hervor, daß er Rommel nicht ausstehen konnte. »In jener Zeit«, so Halder, »sagte ich immer wieder zu Feldmarschall von Brauchitsch, daß wir angesichts der Beherrschung des Mittelmeeres durch den Feind allerhöchstens drei bis vier Divisionen nach drüben schicken und versorgen könnten. Früher oder später würde sich die Situation sowieso gegen die Italiener wenden, aber je länger wir es hinausschieben könnten - vielleicht für ein paar Jahre -, desto besser. Rommel erklärte, er werde bald Ägypten und den Suezkanal erobern, und dann sprach er von einem Deutsch-Ostafrika. Ich konnte mich eines etwas ironischen Lächelns nicht erwehren und fragte ihn, was er für diesen Zweck brauche. Er meinte, er benötige noch zwei Panzerkorps. Ich fragte ihn: "Selbst wenn wir sie hätten, wie wollen Sie die unterhalten und versorgen ?" Darauf erhielt ich die klassische Antwort: "Das ist mir völlig egal".

Das aber ein Feldzug gegen die Sowjets geplant war, um den erkannten russischen Aufmarsches präfentiv zu zerschlagen, wurde Rommel nicht mitgeteilt. Rommel wurde deshalb angewiesen, seine derzeitige Stellung zu halten und lediglich örtlich begrenzte Gegenstöße zu unternehmen. Am nächsten Tag, dem 21. März, wurde dieser mündliche Befehl durch schriftliche Instruktionen nachdrücklich unterstrichen. Verärgert flog Rommel nach Nordafrika zurück und war entschlossen alles im seinem Sinne großzügig auszureizen.

Bei seiner Rückkehr nach Libyen stellte Rommel fest, daß der verlockende Rückzug der Engländer weiterging. Fast kampflos war am 24. März El-Agheila, ein schmutziges Wüstenfort mit Wasserstellen 30 Kilometer östlich von El-Mugtaa, in die Hände von Streichs Truppe gefallen. Die Engländer zogen sich 50 Kilometer bis nach Marsa El-Brega zurück. Diese arabische Ortschaft lag zwischen den Dünen entlang der Küste und bildete einen Engpaß, der verhältnismäßig leicht zu verteidigen war. Die Befehle aus Berlin lauteten, Marsa El-Brega aber nicht vor Ende Mai anzugreifen, selbst wenn die 15. Panzerdivision zur Verfügung stünde. Inzwischen war aber Rommels Horchkompanie eingetroffen, deren englisch sprechende Experten feindliche Funksprüche auffingen. Durch diese Funksprüche sowie durch Luftaufklärung wußte Rommel, daß sich der Gegner eingrub und Verstärkungen heranschaffte.

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Re: Thru the Cirenaica - Apr 1941

Beitragvon landser162 » 14/7/2019, 21:16

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Rommels erste Afrikamonate.

Bis Mai konnten diese Stellungen uneinnehmbar geworden sein. Am 31. März befahl er Streich, entgegen den Anordnungen aus Berlin, Marsa El-Brega anzugreifen. Nach hartem Kampf gaben die Engländer ihre Stellungen fast fluchtartig auf. Rommel ließ sofort einen starken Minengürtel legen und Flakgeschütze aufstellen, um sie an einer Rückkehr zu hindern.

In bester Laune fuhr er am nächsten Mittag nach vorn zu Streichs Gefechtsstand. »Na, wann sehen wir uns in Agedabia wieder?« rief er. Agedabia war die nächste größere Stadt an der Via Balbia; sie lag 80 Kilometer entfernt weit hinter der von Halder festgelegten Linie. Streich wußte nicht, ob Rommel das ernst meinte, und fragte auch nicht danach. »Das könnte man sich überlegen«, antwortete er, indem er, so gut er konnte, auf den scherzhaften Ton seines Vorgesetzten einging.

Als Rommel fort war, befahl Streich am Morgen des nächsten Tages, des 2. April, weiter vorzurücken. Er unterließ es, Rommel zu unterrichten, und Rommel selbst vermied es ganz entgegen seiner Gewohnheit, vor 13 Uhr Kontakt mit ihm aufzunehmen. Als Rommel dann plötzlich auf die Spitzen der 5. Leichten stieß, spielte er den Überraschten und rief Streich zu: »Was machen Sie hier?«

Seelenruhig entgegnete Streich: »Ich war der Auffassung, daß man einem Gegner, der sich auf dem Rückzuge befindet, keine Gelegenheit geben sollte, sich wieder zu setzen. Und so habe ich meine ganze Division herangeführt und greife augenblicklich Agedabia an!«

Ohne im geringsten ärgerlich zu werden, erwiderte Rommel wörtlich: »Das habe ich zwar nicht befohlen - aber ich bin mit Ihren Maßnahmen einverstanden.« So fiel also um 16 Uhr an jenem Nachmittag auch Agedabia. Rommel kehrte rechtzeitig zurück, um die große Neuigkeit zu hören. In seinem Buch Krieg ohne Haß nahm er den Ruhm nachträglich voll für sich in Anspruch.

Einige Zeit später spielte Rommel seinem Untergebenen übel mit, aber Streich grollte ihm nicht.

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