Gotha GO 242

Air Planes

Moderatoren: trapperjoe, Kuno

Beitragvon mbberlin » 15/1/2008, 00:44

Micha hat geschrieben:Sponsorenliste


Ein geheimes Kommando wird von privaten Leuten finanziert? Klingt sehr professionell...

Wer stand denn da drauf auf der Liste?
mbberlin
 

Beitragvon Kuno » 15/1/2008, 07:55

Göring selber.
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Beitragvon kessler » 15/1/2008, 10:37

Ok nochmals zurück zu den Einsätzen, wenn sie bei Geheimen Operationen eingestetz wurde, hatte es wohl den Grund da ein Segler ohne Motor sehr Leise war und für wenig Aufsehen sorgte.
Was aber brachten die Einsätze wie oben beschrieben als Lastensegler, was hatte sie für Vorteile gegenüber den Mot. Transportern.
Oder wurde die GO 242 wie ein Anhänger bei einem LKW benutzt, um mehr Versorgungsgüter nach Afrika befördern zu können. :roll:
kessler
 

Beitragvon Kuno » 15/1/2008, 11:27

Ich denke, das Argument "Anhänger" sticht sicher für die Einsätze mit DORA. Und für die Versorgung über's Mittelmeer? Man hat halt alles genommen, was irgendwie zur Verfügung stand...
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Beitragvon mbberlin » 15/1/2008, 13:19

Kuno hat geschrieben:Göring selber.


Göring bezahlt privat ein Sonderunternehmen? Gibt es tatsächlich Belege für ein solches "Public Private Partnership"-Unternehmen? Und wieso wurde das nicht auf normalem Wege finanziert?
mbberlin
 

Beitragvon Kuestenjaeger » 15/1/2008, 16:27

mbberlin,ich vermute sogar,das dieses Unternehmen EXTRA erschaffen wurde,da es ja nunmal im Kriege immer um wirtschaftliche Interessen geht,also wenn ich Industrieller wäre,wäre die Unterstützung doch "Peanuts" gegenüber dem Nutzen.

Denke auch an die 288er.
Stichwort "Öl"!
Kuestenjaeger
 

Beitragvon mbberlin » 15/1/2008, 16:29

Es wäre aber ebenso auch im Sinne der Führung gewesen?

Was sind/waren die 288er?
mbberlin
 

Beitragvon Kuestenjaeger » 15/1/2008, 16:50

Bin mal so frei:

viewtopic.php?t=1005&highlight=288

Der erste link beschreibt es ganz gut:

These units were intended to prepare the way for the DAK as it flowed across the Nile and into the Middle East and on to India. Their most important component was a group of interpreters with their own printing presses. These men knew all the languages that would be needed, from Arabic and Persian dialects to Hindi, Urdi and Sanskrit. There was also a specialized group who had been trained to seize and rebuild the oil fields of the region.

..............
mbberlin hat geschrieben:Es wäre aber ebenso auch im Sinne der Führung gewesen?


Das hängt für mich zusammen,ohne Industrie keinen "Führer".
Kuestenjaeger
 

Beitragvon mbberlin » 15/1/2008, 16:59

Danke.

Das ist doch dann aber eine OKH-Kiste gewesen und kein außermilitärisch finanziertes Projekt???

Das die Wehrmachtsführung daran interessiert sein musste, ist m.E. völlig klar.
mbberlin
 

Beitragvon Kuestenjaeger » 15/1/2008, 17:02

Das war auch mehr in Bezug auf "wirtschaftliche Interessen" gemeint.

Aber jetzt sollten wir hier mal weiter über die Go 242 diskutieren,wir können gerne die Unterhaltung aber in den entsprechenden Threads weiterführen!

Danke!
Kuestenjaeger
 

Beitragvon Micha » 15/1/2008, 21:35

Bevor Ihr zum Thema Go zurückkehrt, schnell noch eine Antwort auf einige der Fragen:

Das Sponsoring des Skdo Dora ist nachgewiesen durch Verhörprotokolle, die ich im PRO (London) fand. Mitglieder des Skdos wurden nach dem Krieg zu ihren Tätigkeiten verhört und stellten Listen auf mit Angaben zu den Sponsoren und den genauen Geldmitteln.
Die Logistik lief über die Luftwaffe, die Versorgung mit wissenschaftl. Gerät (Theodoliten, Papier, Zeichenmaterial usw) ging über das besagte Sposoring. Ein solcher Sponsor sei genannt: Faber, Nürnberg :?

So, jetzt aber wieder zurück zum Thema!

Gruß

Micha
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Beitragvon Kuestenjaeger » 15/1/2008, 21:38

Gerne doch,Micha,aber diese Diskussion passt dann doch perfekt ins Skdo Dora Thema,da kanns dann übergangslos weitergehen!

Kuno,was meinst Du,entsprechende Posts dahin verschieben?
Kuestenjaeger
 

Beitragvon mbberlin » 15/1/2008, 21:43

BLEISTIFTE?

Mal im Ernst: Die LW war nicht in der Lage, das Zeug zur Verfügung zu stellen? 8)

Soll das so gelaufen sein, dass einer rumgelaufen ist und gesagt hat: "Hey, wir machen hier was brandheisses und Geheimes in Nordafrika, brauchen aber noch Schreibutensilien etc.?"

Sorry, aber das klingt äußerst bizarr. :cry:
mbberlin
 

Beitragvon Kuno » 15/1/2008, 21:51

Trennen & Verschieben, Küstie
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Beitragvon Kuno » 15/1/2008, 21:54

@mmberlin; du darfst einen Punkt nicht vergessen: SKDo Dora stiess so weit in die Wüste vor, wie sonst keine Deutsche Einheit. Da ging es nebst dem Erkunden der Wege auch noch darum, Material zu testen. Die STEYR 1500A waren auch so ein Beispiel: Beim DAK findest du dieses Fahrzeug nicht - aber bei DORA. Und die haben auch fleissig Testberichte "nach Hause" geschickt! Fürn'n Faber war sowas sicher auch eine gute Werbung. Schau dir dazu auch mal das Heft "Ford im Kriege" an - die prusten auch mit ihren LKW in der Wüste.
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