DEUTSCH-ARABISCHE LEGION

Special Forces (Axis)

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DEUTSCH-ARABISCHE LEGION

Beitragvon Kuno » 14/12/2003, 17:06

> Who could provide some info about this unit?

> Wer hat Informationen über diese Einheit?
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Beitragvon lordgoron » 14/2/2004, 21:20

Hallo, habe bisher lediglich herausfinden können, dass der Sonderverband 287 zur Deutsch-Ararbischen-Legion (auch bekannt als deutsch-arabische Lehrstelle) gehörte, diese war wohl aus dem Regimentstab II entstanden, hier ein Abzeichen...

Bild

Hier noch ein Auszug aus einem Artikel (Link unten):

Al-Husseini stellte Hitler eine aktive arabische Kriegsbeteiligung in Aussicht, "und zwar nicht nur negativ durch Verübung von Sabotageakten und Anstiftung von Revolutionen, sondern auch positiv durch die Bildung einer arabischen Legion". Die kam dann auch zustande. Insgesamt mehr als 6.000 arabische und nordafrikanische Muslime kämpften 1943 in Tunesien für Deutschland. Über 20.000 Muslime aus Südosteuropa, aber auch aus Kaukasien wurden zur muslimischen SS-Division "Hanjar" (Schwert) zusammengezogen und erhielten Spezialaufgaben. Mehrheitlich waren es bosnische Muslims, die 1943 von Husseini persönlich in Sarajevo rekrutiert wurden (s. Enzyklopadie des Holocaust, 1993, Bd. II). Gemeinsam mit Kroaten beteiligten sie sich nicht nur an der Vernichtung der jugoslawischen Juden, sie widmeten sich auch der Massenliquidierung serbischer Zivilisten. Die kaukasischen Angehörigen dieser SS-Divisionen kämpften für freie, muslimische Kaukasusstaaten, Tschetschenien zum Beispiel. In einer Buchreihe, die für christlich-muslimisches Verständnis wirbt, erklärte ein deutscher Mullah 1981, daß viele Muslims in die SS eingetreten seien, "um an der Seite der deutschen Truppen für die Befreiung ihrer bereits vom zaristischen Rußland annektierten Heimatgebiete zu kämpfen.... Die moslemischen Soldaten in der deutschen Wehrmacht waren ebensowenig Faschisten wie die Freiheitskämpfer in Afghanistan"

Quelle: http://www.comlink.de/cl-hh/m.blumentritt/agr231s.htm

Noch ein Link zu den Uniformen dieses Sonderverbands:
http://www.choiquehobbies.com.ar/revista/notas/kodat/kodate.htm

und ein weiterer Link mit weiterführenden Informationen (English):
http://www.eliteforces.freewire.co.uk/Afrika%20Korps/sv288.htm
lordgoron
 

Beitragvon Kuno » 14/2/2004, 21:28

Danke fuer die Info. hoecht interressant.

Es soll auch nach der Kapitulation der Achsenmaechte in Afrika noch Versuche gegeben haben, die dortige Bevoelkerung zu Aufstaenden und Sabotageaktionen gegen die Alliierten zu bewegen --- ueber eventuelle Erfolge ist mir aber nichts bekannt.
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Beitragvon Gast » 7/5/2004, 17:44

Die Mitglieder (wie von oben angeführt 6000) der Deutsch-Arabischen Lehrabteilung wurden im Freiwilligenbataillon "Tunesien" eingesetzt. Die Soldaten trugen - wie anderswo auch - das Ärmelband "Wehrmacht" und waren wohl neben den Sonderaktionen auch für den Küstenschutz im Raum Hammamet-Enfiaville verantwortlich. Der Kommandierende dieser Einheit war Oberstleutnant Meyer Ricks.

Schöne Grüße

Hudson
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Beitragvon Kuno » 9/5/2004, 20:56

...und hat die Truppe eigentlich was getaugt oder ging es den Jungs nur darum taeglich ein warmes Essen zu bekommen?
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Beitragvon Helmuth » 9/5/2004, 21:53

Zu den Aktivitäten nach der Kapitulation in Tunesien ist mir nur soviel bekannt, dass Major Lazlo Almasy von Griechenland aus einige Flüge mit Störtrupps in die Libysche Wüste zu geheimen Flufplätzen organisiert haben soll. Allerdings sollen diese Aktionen von Einheimischen den Briten gemeldet worden sein, woruf man diese "Nester" ausgehoben hat. Ereignisse, die allerdings ziemlich "nebulös" sind.
Gruss Helmuth
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Beitragvon Gast » 7/1/2005, 23:08

Helmuth hat geschrieben:Zu den Aktivitäten nach der Kapitulation in Tunesien ist mir nur soviel bekannt, dass Major Lazlo Almasy von Griechenland aus einige Flüge mit Störtrupps in die Libysche Wüste zu geheimen Flufplätzen organisiert haben soll. Allerdings sollen diese Aktionen von Einheimischen den Briten gemeldet worden sein, woruf man diese "Nester" ausgehoben hat. Ereignisse, die allerdings ziemlich "nebulös" sind.
Gruss Helmuth


Sicher dürfte sein, das sich auch nach der Kapitulation der Deutschen in Afrika sich immer noch arabische Personen in den Diensten der WH befanden.

Von Flügen gegen NA sind mir nur Einsätze von Bombern zur Störung des alliierten Aufmarsches bekannt.

Interessant wäre es sicher mehr über diese geheimen Aktionen zu erfahren. Vorallem auch einmal herauszufinden was eher in den Bereich der Sagen und Legenden gehört - aber das werden wir wohl nie mehr so genau erfahren. ;-)

Schöne Grüße

Hudson
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Beitragvon Kuestenjaeger » 25/5/2005, 17:09

Zum Thema noch diese 2 Bilder.

1. Hammamet,Tunesien,09.02.1943: Fahnenübergabe an das Freiwilligenbataillon "Tunesien",der zweite Mann v.l. ist der Kommandeur Oberstleutnant Meyer-Ricks.

2.Freiwilligenbataillon "Tunesien",ca.3000 Mann,es gab noch die Freiwilligenbataillone "Algerien" und "Marokko",eingesetzt auch für Sonderunternehmen

Da kribbeln mir die Finger,müsste doch noch einiges rauszuholen sein,aus diesen tollen Thema.
Was hat diese Leute angeregt,für die Wehrmacht offen zu kämpfen,nur Geld oder bessere Lebensbedingungen(wenn überhaupt?).
Scouts gab es ja bei allen Seiten,denke ich mal!
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Freiwilligenbataillon Tunesien (1).jpg
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Freiwilligenjbataillon Tunesien (2).jpg
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Beitragvon Mephistopheles » 25/5/2005, 17:35

@ Küstenjäger

Ich denke mal man hatte die vage Hoffnung - sofern es sich um arabische Soldaten handelte - selbständig zu werden, bzw. wenn es keine nationalistischen Strömungen gab das "eigene Haus" weiter zu bringen. In wieweit es dazu aber Verhandlungen und Abmachungen gab entzieht sich meiner Kenntnis. Die Chancen standen für diese Leute ja auch ziemlich schlecht 43. Vielleicht reine Verzweiflung...

Bei französischen Soldaten in Afrika, die sich - möglicherweise - der Wehrmacht angeschlossen haben würde ich vielleicht den Kampf gegen die Briten bzw. Amerikaner in den Vordergrund stellen, schließlich waren sie ja eigentlich nicht im Krieg mit den Alliierten - oder?

Literatur findet sich da auch kaum, denke ich mal. :-(
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Beitragvon Kuno » 25/5/2005, 17:58

Die Algerier, Marokkaner und Tunesier waren oftmals von ihren franzoesischen kolonialherren nicht besonders angetan.

Es kam ja ein paar Jahre spaeter dann auch zu den Befreiungskriegen.
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Beitragvon Kuestenjaeger » 25/5/2005, 18:01

Stimmt,das wäre zumindest logisch,da könnt Ihr beide schon Recht haben.
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Beitragvon Kuno » 23/12/2005, 14:31

Und das:
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Beitragvon Kuno » 24/12/2005, 15:03

Sieht mir zwar eher wie eine normale Beduinenfamilie aus:
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Beitragvon Kuno » 22/3/2006, 14:27

Könnte das einer von den Jungs sein?
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Beitragvon Kuestenjaeger » 22/3/2006, 18:22

Da warst Du wieder schneller als ich,Kuno!
Hatte das Bild auch schon in Vorbereitung.
Ich würde mal behaupten,JA,die Uniform scheint gut zu passen,nun müsste man nur rausbekommen aus welchen Land,es gab ja verschiedene Legionseinheiten mit Einheimischen.
In dem "Grüne Teufel"-Buch ist auch ein Einheimischer in deutscher Uniform zu sehen,der bei einen Lastenseglerunternehmen am Ende des Afrikafeldzuges dabei war.
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